Die deutsch-französische Freundschaft an der Basis pflegen

Rund dreißig Franzosen hatten die rund 1200 Kilometer lange Reise von der Atlantikküste zum Weinfest in Kißlegg auf sich genommen. Im Kern ging es uns als DFGK und dem Partnerschafts-Komitee aus Le Pouliguen als Organisatoren um viel mehr: Die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft an der Basis. Das klappt erfahrungsgemäß am besten durch den persönlichen Kontakt zwischen Gästen und ihren Kißlegger Gastgebern. Wobei die heute verfügbaren Übersetzungshilfen mitunter wertvolle Beiträge leisten.

Befördert wird der Austausch regelmäßig auch durch ein Besuchsprogramm. Im Zentrum stand der Hopfenanbau rund um Tettnang. Großen Zuspruch bei Gästen wie Gastgebern fanden die Panoramawanderung bei Sulzberg sowie der kleine Almabtrieb in Immenried. In der dortigen Sporthalle hatten die Tischtennisfreunde Kißlegg zudem ein kleines Turnier ausgerichtet. Auf individueller Basis kamen Besuche in Wangen, Lindau, auf der Mainau und natürlich im Neuen Schluss dazu. Foto-Eindrücke finden sich in der Galerie.

Beim Abschlussabend in Sontag’s Schlossrestaurant betonte Bürgermeister Dieter Krattenmacher wie wichtig es in Europa sei, „sich aufeinander verlassen zu können“, gerade zwischen Deutschen und Franzosen. Für ihn zeige die Wahl in Sachsen-Anhalt , dass „es einige nicht verstanden haben“. Umso mehr schätze er den Austausch mit Le Pouliguen.

Die Partnerschaft besteht seit 1978. 2027 ist turnusgemäß das Bierfest in Le Pouliguen vorgesehen. Isabelle Bréerette kündigte als ehrenamtliche Vorsitzende des dortigen Komitees an, dass man sich bereits Gedanken für die 50-Jahr-Feier im Jahr 2028 mache.

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